Karlheinz Paskuda

Newsletter 09.07.2021 große MIETENDEMO

Hallo,

nach längerer Zeit wieder einmal ein Newsletter von mir. Hauptgrund ist die Große MIETENDEMO am 11. September 2021 in Berlin.
Ihr könnt Euch jetzt (!)  unter mietendemo@mieterverein-mannheim.de anmelden, um mit der DB zu fahren, denn der Mieterverein Mannheim e.V. hat den DB-Gruppenticket bestellt und die ersten 30 Anmeldenden können mitfahren.
Die Demo in Berlin beginnt um 13 Uhr. Von Mannheim geht es ziemlich genau um 06:30 morgens vom Hbf los und gegen 22:30 seid Ihr zurück.

Das Besondere an dieser Demonstration: Es ist gelungen, alle wohnungspolitisch Aktiven zur gemeinsamen Großdemo zur gemeinsamen Demo zu gewinnen.
Das heisst, 3 Akteur*innen mit unterschiedlichen Schwerpunkten handeln kurz vor der Bundestagswahl gemeinsam:

- Die Aktion MIETENSTOPP: Hier sind insbesondere der DMB (Deutsche Mieterbund) und der DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) und der Paritätische Wohlfahrtsverband aktiv und führend. Ziel ist ein 6-jähriger Mietenstopp, um in dieser Zeit Neuregulierungen am Wohnungsmarkt zu klären und zu beschliessen.

- Das bundesweite und das Berliner Bündnis MIETENWAHNSINN: Es fordert zusätzlich u.a. einen bundesweiten Mietendeckel und die Enteignung der Immobilienkonzerne.

- DWE: Deutsche Wohnen Enteignen. DWE fordern die Enteignung der Immobilienkonzerne in Berlin, die mehr als 3000 Wohnungen besitzen. Das sind DW (115.000 Wohnungen), Vonovia (42.000) und 9 weitere Konzerne mit dann insgesamt ca. 250.000 Wohnungen. Die Abstimmung des Volksbegehrens wird in Berlin parallel zur Bundestagswahl am 26.09. stattfinden.

Ich selbst bin im DMB in dem "AK große Wohnungsbau-Unternehmen" für den Mieterverein Mannheim aktiv.
Zudem bin ich für das bundesweite Bündnis MIETENWAHNSINN an der Organisation der Demo am 11.09. beteiligt.
Ich freue mich darauf, in Berlin am 11.09. viele Tausend  wohnungspolitisch engagierte Menschen zu treffen und hoffe sehr, dass da auch mindestens 30 Menschen aus Mannheim und Umgebung dabei sind. Und ich versichere Euch: Es ist auch für Euch ein motivierendes Erlebnis!

Die Fahrt kostet Euch 10 - 20 Euro (nach Selbsteinschätzung);( Ihr erhaltet zusätzlich kostenlos in Berlin 2 Tickets für den Nahverkehr. )

weitere Informationen des Newsletters :

1.

Protest gegen die Zusammenarbeit der Stadt Mannheim mit einem profitorientiertem Privatinvestor:

Bereits auf ca 6 Wochen gab es eine Protestaktion vor der Dammstrasse 19. Alle Infos findet Ihr im Artikel des neckarstadtblogs:
https://www.neckarstadtblog.de/2021/07/01/starker-protest-gegen-luxusplaene-der-thor-gruppe/
 
Beim Besuch des Ministerpräsidenten Kretschmann nutzte dann das OST (Offenes Stadtteil-Treffen) die Einladung zu einem kurzen Gespräch mit dem MP vor dem "Alter", gegen die fast kuriose Handlungsweise der Stadtverwaltung zu protestieren, die meint, mit Hilfe eines Investors wie Hildebrand & Hees bzw. dessen Hauptprotagonisten Marcel Hauptenbuchner die Stadtteilentwicklung voranzutreiben. Der OB Kurz kam argumentativ in arge Nöte, da die Aktivst*innen anhand der Mietforderungen dieses Investors sehr gut die real stattfindende Gentrifizierung belegten.
 
2.

Die Veranstaltung zur Gründung des Wohnungspolitischen Netzwerks Mannheim findet am Mittwoch 28. Juli um 18.00 Uhr  statt. Die Örtlichkeit ist der große Saal in der Abendakademie in U1, 16-19. Die Veranstaltung nennt sich "Kommunalpolitischers Forum#1".

Für die Veranstaltung ist es gelungen, den einschlägig bekannten Wohnungspolitikexperten Stephan Reiß-Schmidt aus München (*) für einen Gastvortag zu gewinnen. (Auch ich kann persönlich diesen Referenten empfehlen).
Im Netzwerk sind die drei Parteien SPD, Grüne und LINKE und u.a. der MIETERVEREIN MANNHEIM Gründungsmitglieder.
Zur Teilnahme ist eine Anmeldung nötig bei: Roschumannheim@web.de .

3.

AUFSTEHEN GEGEN RASSISMUS Rhein-Neckar bereitet zur Zeit Infostände zur Bundestagswahl vor. Diese Stände werden im Juli, August und September stattfinden. Interessent*innen können sich gerne an mich wenden.
Der Strafbefehl von 1800 Euro wegen eines Flugblattes der Speyrerer Gruppe, das ich verantwortet habe, ist noch nicht aufgehoben. Der Rechtsanwalt und ich gehen jedoch davon aus, - und das mit jedem Tag mehr immer wahrscheinlicher -, dass der Strafbefehl zurückgenommen wird und der Prozess somit nicht stattfinden wird. Die Staatskasse trägt dann auch die Anwaltskosten. Sollte etwas anderes passieren, informiere ich Euch umgehend.


4.

die Gruppe ZeroCOV Rhein-Neckar veranstaltet am Donnerstag, den 15.07., 19 Uhr einen interessanten Infoabend mit Verena Kreilinger. Sie ist eine der Initiatorinnen des Aufrufs #ZeroCovid und fordert Solidarität in Zeiten der Pandemie – https://zero-covid.org. Interessent*innen mit Facebook-Account finden alle Infos zur Veranstaltung unter:
https://www.facebook.com/events/2732915943675837/?ref=newsfeed
Ich unterstütze Zerocovid und habe die Befürchtung, dass ich das noch lange tun muss.

Beste Grüße

 
Karlheinz Paskuda,
Uhlandstr. 45,
68167 Mannheim,
Tel. 0621.39181422 und 0157.31574999